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IHK Erfurt: Nachhaltigkeitsdialog mit Landesregierung

Die Vielzahl an Informations- und Berichtspflichten belastet viele kleine und mittlere Unternehmen. Die Wirtschaft fordert weniger Bürokratie im Umweltbereich.
06/27/2019

Wirtschaft fordert weniger Bürokratie im Umweltbereich

Nachhaltigkeitsdialog mit Landesregierung

Die Vielzahl an Informations- und Berichtspflichten belastet viele kleine und mittlere Unternehmen. Kernforderung der Thüringer Wirtschaft ist seit Jahren, bürokratische Vereinfachungen nicht nur für EMAS-registrierte, sondern auch für ISO 14.001 zertifizierte Unternehmen zu ermöglichen.

Im Rahmen des Nachhaltigkeitsdialogs diskutieren die Thüringer Industrie- und Handelskammern (IHKs) mit Politikvertretern über weitere Erleichterungen für die Wirtschaft.

Donnerstag, 27. Juni 2019, 15:00 – 17:00 Uhr
IHK Erfurt, Arnstädter Straße 34
Kleiner Saal

"Zertifizierte Unternehmen leisten freiwillig mehr für den Umweltschutz, als das Ordnungsrecht von ihnen verlangt. Diesen Mehrleistungen sollten entsprechende verwaltungsmäßige Vereinfachungen und Erleichterungen gegenüberstehen", fordert Professor Gerald Grusser, Hauptgeschäftsführer der IHK Erfurt. "Auch unsere Erwartungen an die neue Verwaltungsstruktur sind hoch: Noch lassen versprochene Synergieeffekte und verkürzte Wege auf sich warten. Das Zusammenspiel von Genehmigung, Vollzug und Fachaufsicht muss funktionieren."

Weiterhin stellen Olaf Möller, Thüringer Staatssekretär für Umwelt, Energie und Naturschutz, und Mario Suckert, Präsident des Thüringer Landesamtes für Umwelt, Bergbau und Naturschutz die neuen Strukturen im Bereich der Umweltverwaltung vor.

Info und Anmeldung: Antje Welz 0361 3484-218

 

Hintergrund:
Der Nachhaltigkeitsdialog des Nachhaltigkeitsabkommens Thüringen (NAT) bringt regelmäßig Unternehmen, Wirtschaftsvertreter und Politik an einen Tisch. Das Veranstaltungsformat schafft einen Mehrwert für die NAT-Teilnehmer, weil sie einen direkten Draht zur Politik erhalten, um ins Gespräch zu kommen. Umgekehrt ist es aber auch eine Chance für die Politik, die Anregungen und Sorgen der Unternehmer aus erster Hand zu erfahren.
Der Nachhaltigkeitsdialog wird durch die Thüringer Industrie- und Handelskammern gestaltet, um Informationen mit den zuständigen Institutionen der öffentlichen Verwaltung auszutauschen und gezielt Probleme auf kurzem Weg zu lösen.

EMAS, kurz für Eco-Management and Audit Scheme, ist ein freiwilliges Instrument der Europäischen Union, das Unternehmen und Organisationen jeder Größe und Branche dabei unterstützt, ihre Umweltleistung kontinuierlich zu verbessern.

Die internationale Umweltmanagementnorm ISO 14001 legt weltweit anerkannte Anforderungen an ein Umweltmanagementsystem fest.

Das Nachhaltigkeitsabkommen Thüringen (NAT) ist ein Unternehmer-Netzwerk, in dem sich Gleichgesinnte austauschen und voneinander profitieren können. Betriebe, die sich vorbildlich verhalten und freiwillig mehr tun, als der Gesetzgeber verlangt, können dort aufgenommen werden. Von den fast 650 Teilnehmern engagieren sich bereits 200 Mitgliedsunternehmen der IHK Erfurt im NAT. Industrieunternehmen sind dabei ebenso vertreten, wie Ingenieurbüros, Banken und Hotels.

Weitere Informationen unter www.nachhaltigkeitsabkommen.de

 

 PM-IHK-Buerokratieabbau-Umwelt.pdf