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TMUEN: NAT wird weiter gestärkt

Das Umweltministerium verstärkt das Nachhaltigkeitsabkommen mit der Thüringer Wirtschaft und stockt die finanzielle Unterstützung für die NAT-Geschäftsstelle auf.
06/16/2021

Medieninformation des Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz
 

Siegesmund: "Es geht um Wandel als Chance für die Unternehmen"

Nachhaltigkeitsabkommen Thüringen (NAT) wird weiter verstärkt

Das Umweltministerium verstärkt das Nachhaltigkeitsabkommen mit der Thüringer Wirtschaft und stockt die finanzielle Unterstützung für die NAT-Geschäftsstelle auf. Bereits in diesem Jahr wird das Budget erhöht, ab 2022 werden 220.000 Euro pro Jahr für die Arbeiten des Netzwerkes zur Verfügung stehen (bisher 170.000 Euro pro Jahr). Das Netzwerk, das die Thüringer Unternehmen seit vielen Jahren für nachhaltiges Wirtschaften sensibilisiert, wird zu fast 90 Prozent vom Umweltministerium finanziert, der Rest vom Wirtschaftsministerium ergänzt.

Dazu erklärt Umweltministerin Anja Siegesmund: "Es geht um Wandel als Chance – das findet breite Unterstützung. Das wachsende Netzwerk ist wichtig für den Klimaschutz in Thüringen. Im NAT suchen und finden Unternehmen den Dialog mit Kammern, Verbänden und Landesregierung. Hier ist der Ort, um vorbildliche Innovationen für mehr Nachhaltigkeit zu präsentieren. Die Unternehmen machen viele kleine und große Schritte für mehr Energieeffizienz, Ressourcenschutz, Biodiversität sowie soziales Engagement für die Region oder die Gleichstellung von Mitarbeitenden. Das ist nicht nur gut für das Image, sondern spart langfristig Kosten und ist vor allem gut für Klima und Umwelt und damit letztendlich ein Gewinn für unsere gesamte Gesellschaft."

Das Nachhaltigkeitsabkommen Thüringen ist eine freiwillige Vereinbarung zwischen der Thüringer Landesregierung und der Thüringer Wirtschaft – eine Urkunde wird für nachweisbare, besondere und freiwillige Anstrengungen bei Umweltfreundlichkeit und Energieeffizienz verliehen. Die aktuelle fünfte Förderphase läuft vom 2018 - 2023. Mittlerweile gehören 647 Unternehmen zum Netzwerk. Seit der Gründung haben diese teilnehmenden Unternehmen über 2.500 Einzelmaßnahmen zur nachhaltigen Unternehmensführung umgesetzt. Das NAT ist damit das größte auf Freiwilligkeit basierende Netzwerke in der Thüringer Wirtschaft.

"Egal ob lokal, national oder global - jede einzelne kleine Tat hilft, wenn es um Nachhaltigkeit geht. Denn die Summe macht den Unterschied. Ich danke der Landesregierung, dass sie so zukunftsweisend für die Thüringer Wirtschaft und damit für uns alle agiert" freut sich Grit Booth, Leiterin der Geschäftsstelle des NAT.


Hintergrund:
Die Weltgemeinschaft hat sich auf globale Nachhaltigkeitsziele, die sogenannten Sustainable Development Goals (SDGs), geeinigt. Europa setzt den Green New Deal um. Die Thüringer Wirtschaft ist ein wichtiger Teil dieses Prozesses. Das Netzwerk, das nur Unternehmen aufnimmt, die bereits nachhaltige Maßnahmen umgesetzt haben, ist in den letzten Jahren überdurchschnittlich gewachsen. Um diesen Trend weiter zu verstärken und bald das 1.000 teilnehmende Unternehmen begrüßen können, wird die Geschäftsstelle bereits jetzt - zur Halbzeit der aktuellen Förderperiode - personell verstärkt.

Diese Medieninformation finden Sie auch auf der Internetseite des TMUEN.



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