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Reinholz: Naturschutz in Thüringen nicht gefährdet

Reaktion auf Pressemitteilung des Rechnungshofes, der den "amtlichen Naturschutz" als "gefährdete Art" bezeichnet
03/23/2012

MEDIENINFORMATION DES THÜRINGER UMWELTMINISTERIUMS
22. März 2012


Reinholz: Naturschutz in Thüringen nicht gefährdet

 

Thüringens Umweltminister Jürgen Reinholz sieht die Zukunft des Naturschutzes in Thüringen nicht gefährdet. Reinholz reagiert damit auf eine Pressemitteilung des Rechnungshofes, der den "amtlichen Naturschutz" als "gefährdete Art" bezeichnet.

Richtig ist, so der Minister, dass die Zuschüsse der EU auch im Bereich des Naturschutzes ab 2014 geringer werden könnten. "Aber die Lösung kann nicht sein, dass wir, wie vom Rechnungshof vorgeschlagen, die Förderung des Naturschutzes erheblich umgestalten und statt dessen vieles über Ordnungsrecht lösen". "Wenn wir eine Region als Nationalpark ausweisen, regeln wir Naturschutz über Verbote. Das ist klassisches Ordnungsrecht. Uns ist aber gerade daran gelegen, dass Verbände und Landwirte aktiven Naturschutz betreiben, indem sie z. B. Krötenzäune bauen, Magerrasen pflegen und Verbuschung verhindern. Das erreicht man nicht mit Ordnungsrecht, sondern durch Überzeugung und Förderung." Das Land wird diesen aktiven Naturschutz auch künftig finanziell unterstützen.

Um bei knapper werdenden Kassen Naturschutz effizient zu betreiben, setzt Thüringen vor allem auf die Förderung in sogenannten Gebietskulissen. Das heißt zum Beispiel: dort, wo der Lebensraumtyp Trockenrasen durch ein FFH-Gebiet geschützt ist, wird seine Erhaltung gefördert.

 

Andreas Maruschke
Pressesprecher