Staschewski: Bad Frankenhausen punktet mit Solewasservitalpark
Staatssekretär bei Spatenstich für 4. Bauabschnitt des Kurparks/ Wirtschaftsministerium fördert Investition mit 5,5 Millionen Euro
04/04/2012
MEDIENINFORMATION DES THÜRINGER WIRTSCHAFTSMINISTERIUMS
Staschewski: Bad Frankenhausen punktet mit Solewasservitalpark
Staatssekretär bei Spatenstich für 4. Bauabschnitt des Kurparks/ Wirtschaftsministerium fördert Investition mit 5,5 Millionen Euro
Der Thüringer Wirtschaftsstaatssekretär Jochen Staschewski hat heute mit einem Spatenstich den 4. Bauabschnitt des Kurparks der Stadt Bad Frankenhausen gestartet. "Damit ist beim Umbau des Kurparks die letzte Etappe erreicht", sagte Staschewski. Das Wirtschaftsministerium fördert diese Investition mit rund 5,5 Millionen Euro. Die Investitionssumme liegt bei insgesamt rund 6,7 Millionen Euro.
Das Besondere ist: In diesen Teil des Kurparks wird ein Solewasservitalpark integriert. Damit wird zum ersten Mal eine Natursole biologisch aufbereitet und zu therapeutischen Zwecken in einer Freianlage verwendet. "Dieser Solewasserpark macht den Kurort zu einem besonderen Markenzeichen für Gesundheitsurlauber", sagte Staschewski. Zudem soll die Nutzung dieses Solewasser- und Vitalbereiches kostenfrei sein. "Diese neue Anlage ist für jeden Geldbeutel gemacht", so der Staatssekretär.
Die Betreibung der Anlage wird durch die stadteigene Kur GmbH erfolgen und aus der örtlichen Kurtaxe finanziert.
"Mit der Investition in den Kurbetrieb steht Bad Frankenhausen für die Kombination aus Kultur und Gesundheit", sagte Staschewski. "Damit hat die Stadt ein starkes touristisches Profil." Dieses müsste in Zukunft noch stärker bekannt gemacht werden. Die Stadt im Kyffhäuserkreis ist ein staatlich anerkannter Kurort, seit 2007 trägt sie das Prädikat "Staatlich anerkanntes Sole-Heilbad". Neben dem Kurbetrieb ist der Ort aufgrund des Panorama-Museums mit dem Bauernkriegsgemälde von Werner Tübke, aufgrund des Kyffhäuserdenkmals und der Barbarossahöhle ein über die Landesgrenzen hinaus bekanntes Reiseziel. Durch die Investition in einen modernen Kurpark und in einen Solewasserpark werde die Attraktivität der Stadt Bad Frankenhausen noch einmal deutlich erhöht.
Der Kurpark wurde in vier Bauabschnitte gegliedert, von denen bereits drei realisiert sind. Mit diesem 4. Bauabschnitt plant die Stadt, das Gelände des ehemaligen Solefreibades in den Kurpark zu integrieren und diesen Solarwasservitalpark zu schaffen. Der Naturpark soll zum Teil naturbelassen bleiben. Geplant sind unter anderem Freianlagen, Treppen, die Stabilisierung des Hanges, der Bau eines Parkplatzes. Für den Solewasservitalpark ist im Einzelnen geplant:
- der Umbau des Solefreibades zum Salzsee (mit vierprozentiger Sole),
- der Einbau von Substralfilter und Aquakultur,
- der Bau eines Wasserturmes mit Informationsebene und Aufsichtspodest,
- eine Einrichtung zur Fußreflexzonenmassage,
- die Errichtung eines Inhalierpavillons.
"Bad Frankenhausen greift mit dieser Neuerung das Bedürfnis vieler Menschen auf, aktiv etwas für ihre Gesundheit zu tun", sagte der Staatssekretär. Der Tourismusstandort Thüringen würde mit der Weiterentwicklung Bad Frankenhausens als Kurort sein Potenzial im Segment Gesundheitstourismus noch einmal steigern.